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Nachkonstruktion für Betriebe und Institutionen

Ersatzteile im 3D-Druck nach Muster oder Maß

Ersatzteile aus dem 3D-Drucker – wenn es das Teil beim Hersteller nicht mehr gibt.

Ein gebrochener Halter, ein verschlissenes Zahnrad, ein fehlender Drehknopf: Oft ist es ein kleines Kunststoffteil, das eine Maschine stilllegt oder ein historisches Gerät unvollständig lässt. Wir konstruieren solche Teile neu und fertigen sie im 3D-Druck – als Sonderexemplar oder in kleiner Stückzahl.

Wir arbeiten ausschließlich für Gewerbekunden und Institutionen.

Zeichnung: Messschieber am gebrochenen Halter, daneben das CAD-Modell
Einsatzfelder

Nachkonstruktion im 3D-Druck – für Maschinen, Geräte und Sammlungen

Zeichnung: Baugruppe in Explosionsdarstellung mit Kunststoffführung

Ersatzteile für Maschinen und Werkstatttechnik.

In älteren Maschinen stecken viele Kunststoffteile: Führungen, Abdeckungen, Klemmstücke, Zahnräder. Fällt eines aus, steht oft die ganze Maschine. Wir fertigen das Ersatzteil im 3D-Druck neu.

Zeichnung: Gehäuseteil mit Drehknopf, alt und neu

Ersatzteile für Geräte.

Bedienknöpfe, Gehäuseteile, Halter und Abdeckungen – oft kleine Teile, ohne die ein Gerät nicht mehr zu gebrauchen ist.

Zeichnung: Halterung für ein Exponat mit Taschenuhr

Teile für Museen und Sammlungen.

Kunststoffteile für historische Geräte, Halterungen für Exponate und Nachbildungen für den Schauraum.

Entscheidungshilfe

Wann sich die Nachkonstruktion lohnt

Das Ersatzteil ist beim Hersteller nicht mehr erhältlich, die Baureihe wurde eingestellt.

Die Maschine läuft sonst einwandfrei – ein Neukauf wäre unverhältnismäßig.

Sie benötigen ein Teil für ein historisches Gerät, ein Exponat oder einen Sammlungsbestand.

Sie brauchen nur ein Stück oder wenige, und dafür baut niemand ein Werkzeug.

Vom Muster zum Teil

So wird aus Ihrem Muster ein neues Teil

Viele Druckdienstleister erwarten eine fertige CAD-Datei. Die haben Sie für ein altes Ersatzteil in der Regel nicht. Deshalb beginnt die Arbeit bei uns einen Schritt früher.

1

Sie schicken uns, was Sie haben.

Das Muster selbst, eine Zeichnung, eine Skizze mit Maßen – oder, falls vorhanden, eine CAD-Datei. Auch ein beschädigtes Teil genügt, solange seine Form noch vollständig erkennbar ist.

2

Wir messen und konstruieren.

Wir nehmen die Maße am Muster mit Messschieber und Messmitteln ab und bauen das Bauteil im CAD neu auf. Dabei klären wir mit Ihnen, wo es im Einsatz ist und worauf es ankommt.

3

Sie geben frei.

Auf Wunsch fertigen wir zuerst ein Muster, das Sie an der Maschine oder am Gerät prüfen.

4

Wir fertigen.

Kompliziert geformte Teile mit Hinterschneidungen oder innenliegenden Kanälen fertigen wir im SLS-Verfahren (Selektives Lasersintern), größere Teile oder Teile in einer bestimmten Farbe im FDM-Verfahren. Im SLS-Verfahren fertigen wir in PA12, im FDM-Verfahren in PLA oder PETG; welcher Werkstoff passt, klären wir anhand des Einsatzzwecks.

Geeignet

Welche Ersatzteile lassen sich im 3D-Druck fertigen?

Gut geeignet sind Ersatzteile aus Kunststoff mit messbarer Geometrie – gerade, prismatische oder rotationssymmetrische Formen:

  • + Halter, Klemmstücke und Kabelführungen
  • + Clips, Buchsen und Distanzstücke
  • + Drehknöpfe und Bedienelemente
  • + Zahnräder aus Kunststoff
  • + Abdeckungen, Blenden mit gerader Form, Gehäuseteile
  • + Kunststoffteile für historische Geräte und Halterungen für Exponate

Bauteile fertigen wir im FDM-Verfahren einfarbig bis 50 × 50 × 50 cm und ein- bis vierfarbig bis 34 × 32 × 34 cm, im SLS-Verfahren bis 16,5 × 16,5 × 30 cm.

→Zum Bauraum-Prüfer
Grenze

Wo die Nachkonstruktion endet

Wir arbeiten ohne 3D-Scanner und bieten kein Reverse Engineering per 3D-Scan an. Das hat Folgen, die Sie vor Ihrer Anfrage kennen sollten:

  • – Frei geformte Teile – Zierleisten, geschwungene Blenden, organisch geformte Griffe – lassen sich nicht wirtschaftlich nachkonstruieren.
  • – Teile, von denen nur ein Bruchstück existiert, können wir nicht rekonstruieren.

Unabhängig vom Scanner fertigen wir nicht:

  • – Teile aus Metall
  • – tragende oder sicherheitsrelevante Teile, zum Beispiel an Fahrzeugen
  • – Dichtungen und andere Teile aus Gummi oder Elastomeren
  • – Elektronik
  • – Teile mit Lebensmittelkontakt
  • – Medizinprodukte
Nachbestellung

Einmal konstruiert, später nachbestellbar

Ein defektes Teil wird nachgedruckt – das Gerät bleibt.

Seit 2023 drucken wir Teile für Auftraggeber nach, die gebrochen oder nicht mehr lieferbar waren – etwa eine Greiferbacke von 3 × 1,5 cm. Dabei bleibt die Konstruktion bei uns hinterlegt. Bricht das Teil in ein paar Jahren wieder, genügt eine Nachbestellung.

Das CAD-Modell gehört Ihnen – Sie bezahlen die Konstruktion.

Preis

Was kostet ein Ersatzteil aus dem 3D-Drucker?

Den Preis bestimmen hauptsächlich vier Dinge: der Aufwand für die Nachkonstruktion, die Größe des Teils, das Verfahren und die Stückzahl.

Bei einem einzelnen Ersatzteil fällt die Konstruktion stärker ins Gewicht als der Druck selbst. Brauchen Sie mehrere Stück oder bestellen Sie später nach, verteilt sich dieser Aufwand. Sie erhalten ein individuelles Angebot.

Ihr Teil ist nicht mehr lieferbar?

Schicken Sie uns Fotos mit Maßangaben oder das Muster. Wir prüfen, ob sich das Teil nachkonstruieren lässt, und melden uns mit einem Angebot.